Herren DMM AK50

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im Golfpark Schloss Wilkendorf

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften AK-50 Herren LGV Gruppenliga in der WR 9, Spielort Wilkendorf, Sandy-Lyle Course

Nachdem die Gatower AK-50 Herren letztes Jahr nach dem ersten Tag noch auf Platz Zwei liegend, den Aufstieg am Ende ganz knapp verpasst hatten, fuhr man dieses Jahr relativ selbstbewusst nach Wilkendorf. Der Großteil der Mannschaft reiste bereits am Freitagmittag an, um sich ein Bild vom Platz und dessen Zustand machen zu können. Man glaubte sich bestens vorbereitet und ideale Bedingungen schienen geschaffen, um dieses Jahr den Aufstieg zu schaffen. Unsere Mannschaft hatte als einziges Team fünf Caddies für die sechs Spieler dabei. Alles war geplant und die drei klassischen Vierer am Samstag brachten am Ende des Tages den zweiten Platz in der Zwischenwertung, mit vier Schlägen Rückstand auf den Potsdamer GC und zwei Schlägen Vorsprung auf den Drittplatzierten Elbflorenz DD. Eine Situation, die man aus dem Vorjahr bereits kannte, so dass alle Spieler hinreichend gewarnt waren. Der Modus sah dann vor, dass die besten drei Teams und ihre Spieler, am Ende des Teilnehmerfeldes in Dreierflights (pro Team ein Spieler) starteten. Zwei Schläge sind kein beruhigender Vorsprung, zumal die Viertplatzierten nur 9 und die Fünftplatzierten 12 Schläge hinter unserem Team lagen. Die späteren Startzeiten hatten zur Folge, dass wir ab 10 Uhr bei immer weitersteigenden Temperaturen auf den wirklich schwierigen Platz durften. Ein Platz, der sich in dem erwartet schweren, aber auch Topzustand zeigte. Ständig wechselnde Winde machten das spielen auch nicht einfacher. Am Ende gilt festzuhalten, dass jeder der sechs Spieler und auch die Caddies ihr Bestes gaben. Doch leider ist Golf nicht nur eine Sache der Form, sondern auch des Kopfes und des Glücks.

„Erst hatten wir kein Glück, später kam auch noch Pech dazu“, traf am Sonntag wohl bei den meisten unserer sechs Spieler zu. Die Spieler und ihre Caddies versuchten aber bis zum letzten Schlag alles, aber am Ende blieben leider nur zwei Spieler und ein Vierer im Tagesziel „unter 90 bleiben“. Das ist für einen Aufstiegsplatz deutlich zu wenig und so stand am Ende „nur“ der geteilte vierte Platz zu Buche. Bei den nach Tag 1 noch auf Platz fünf liegenden Magdeburgern, spielten fünf Spieler im Einzel 91 und besser und so war Ihnen am Ende der Tagessieg und Aufstieg genauso wenig streitbar zu machen, wie den Spieler des Potsdamer GC, die am Ende mit 8 Schlägen Rückstand auf Magdeburg Zweite wurden und dieses Jahr ebenfalls mitaufsteigen dürfen. Die AK-50 Herren-Mannschaft bedankt sich ausdrücklich und ganz herzlich bei den Caddies für ihren unermüdlichen Einsatz und bei Captain Robert John, für seine Organisation, Aufstellung, Motivation und Engagement. Am Ende bleibt das, was Hubert Kümper im Mannschaftschat schrieb: „Angefangen beim Captain und natürlich ist es beim Team nicht zu Ende, da sonst die Caddies vergessen werden: Danke für drei tolle Tage mit Schwitzen, Leiden bei zu kurzen oder zu langen Putts, intensiver Ballsuche an gut bewachsenen Hängen und Ebenen. Mit gutem Essen und zum Teil geistreichen Kommentaren zum Spiel oder der Mannschaft. Der psychologische Dienst hatte 24 Stunden Rufbereitschaft. Humor in allen Facetten - Monty Python wäre stolz auf uns. Eines ist mir dabei klar geworden, auch wenn der Aufstieg mal wieder ein Jahr warten muss: Unschlagbar in vielen Bereichen sind wir jetzt schon. Schön wenn sich über die Jahre eine solche Truppe gefunden hat. Ich freue mich auf den nächsten Anlauf mit euch“.

26.08.2019

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